Links

Sachen die ich im Internet gefunden habe……………………………

Monitor justieren

Viele werden das als kalibrieren verstehen. Aber kalibrieren lassen sich nur einige teure Monitore. Was hiermit erreicht wird nennt sich profilieren. Das heist, daß der Grafikkartentreiber gesagt bekommt wie er die Farbinformationen an Euren Monitor verändern muss bevor er sie an euren Monitor schickt.

Das erklärt vielleicht warum Fotos ausgedruckt oder entwickelt anders aussehen könne als auf dem Monitor.Das hier ist ein recht guter aber auch sehr technisch gehaltener Beitrag zum Thema Farbverwaltung von Andreas Beitinger. Er hat auf seiner Seite einige Artikel rund ums Fotografieren und Farbmanagment zusammengestellt. Auch sein Tutorial zum Kalibrieren und Profilieren des Monitor mittels ArgyllCMS und DispCalGUI ist sehr gut und verständlich geschrieben. Das Zusammenspiel der beiden Programme bringt mit günstigen Colorimetern bessere Ergebnisse als mit der mitgelieferten Original Software. Ich verwendete zum Profilieren meiner Monitore diese Programme zusammen mit einem Spyder3Pro.

www.fotovideotec.de

 

Focus Point Anzeige in Lightroom

Ein weiterer Interessante Sache finde ich das Anzeigen des Verwendeten Autofocusfeldes. Wohin hat die Kamera scharf gestellt? Mit den Kamera eigenen Tools ist das kein Problem. Ich verwende Lightroom und das geht damit nicht. Aber das Internet hat Abhilfe. Es gibt das kostenlose Plug-In „Show Focus Points“. Nicht ganz so komfortabel aber es funktioniert. Leider nur mit RAW Bilder (DNG geht) und auch nur mit Kameras von Nikon und Canon.

http://www.lightroomfocuspointsplugin.com/

 

Objektive kalibrieren

Moderen DSLR bieten sehr oft die Möglichkeit die verwendeten Objektive auf der Kamera zu „registrieren“ D.h. man kann die Toleranzen im Front und Backfocus minimieren. Dazu verwende ich das DotTune verfahren.

1. Die Kamera auf ein Stativ stellen. Die Entfernung zur Testchart sollte dabei 50 x Brennweite betragen. D.h. bei einem 300mm Objektiv sind das 50 x 300mm = 15000mm = 15m. Da braucht man ein großes Wohnzimmer.

2. In Menü AF Feineinstellung den für diese Objektiv gespeicherten Wert auf 0 setzen. Für Zoomobjektiven gibt es bei meiner Canon 7DMk2 einen Wert für die kleinste und einen für die grösste Brennweite. Also muss man das ganze bei Zoom Objektiven für die kleinste und die Größte Brennweite getrennt machen.

3. Per Liveview und Autofocus (Kontrolle über die Lupentaste) auf das Motiv scharfstellen. Genutzt werden kann die manuelle Einstellung oder der Kontrast Autofokus im LiveView. Wichtig ist dass das Motiv 100%ig auf dem LiveView Monitor dargestellt wird. 

4. Liveview ausschalten dann den AF am Objektiv ausschalten, dabei keinesfalls die Kamera verschieben oder den Fokus verstellen 

5. Im Menü die Option für die AF Feineinstellung aufrufen, der Wert sollte auf 0 stehen 

6. Im Sucher kontrollieren ob der Schärfeindikator im Sucherfeld einen voll ausgefüllten Kreis zeigt. Falls nicht liegt der scharfe Bereich entweder komplett im Plus oder komplett im Minus Bereich. Daher muss nun im ersten Schritt geprüft werden in welche Richtung es geht. Benötigt wird der Bereich in dem der Schärfeindikator einen voll ausgefüllten Kreis anzeigt. 

7. Hierzu den AF Korrekturwert schrittweise (-1) verringern. Mit OK bestätigen. Danach immer den Schärfeindikator im Sucher über die AF-ON Taste oder einen halb durchgedrücktem Auslöser prüfen. Sobald sich die Anzeige des Indikators auf den vollen Kreis für ein scharf gestelltes Bild ändert,  den eingestellten Wert notieren. Dies ist die untere Grenze des Schärfebereichs. 

8. Diese Prozedur wird nun nochmal für den oberen Grenzwert durchgeführt. Sobald der Schärfeindikators ein scharfes Bild anzeigt, auch diesen Wert notieren. 

9. Nach Abschluss sollte nun der untere und obere Wert des Schärfebereichs bekannt sein. 

10. Nun in der AF Feineinstellung den Mittelwert des Bereichs eintragen. Bei mir waren es die Werte +3 und -5. Nach Veränderung auf +4 oder -6 begann er wieder zu blinken, was unscharf bedeutet. Der scharfe Bereich dieses Objektivs beträgt somit 8 Einstellwerte und liegt zwischen +3 und -5. Der einzustellende optimale Wert liegt somit bei (+3 -5) / 2 = -1.

Die Berechnung kann man auch gerne auf dieser Seite durchführen lassen:

http://www.testcams.com/DotTune/CalcMidPoint.html

Den originalen Beitrag gibt es auf englisch in YouTube:

https://www.youtube.com/watch?v=7zE50jCUPhM&feature=youtu.be